Gedichten speelden een zeer belangrijke rol in het leven van Elisabeth. Elisabeth vereerde de overleden dichter Heinrich Heine (1797-1856) en volgde zijn manier van gedichten schrijven. Ze kende lange passages van Heine uit het hoofd en hield zich bovendien uitgebreid bezig met het leven van de dichter. Ze voelde zich zijn leerling en geloofde dat de meester verzen aan haar dicteerde. Maar ze bewonderde ook de Ilias van Homerus, wat haar passie voor het oude Griekenland en Achilles verklaart. In het park van het Achilleion op Korfoe liet ze in 1891 een standbeeld van Heine plaatsen. Het dichten werd voor Elisabeth een therapie.

De gedichtenbundels van Elisabeth, die ze in een cassette had verborgen, mochten pas in 1950 worden uitgegeven en de opbrengst was bedoeld voor “politiek veroordeelden en hun behoeftige gezinnen”. Pas in 1980 werden de gedichten uitgegeven, onder redactie van Elisabeth’s biografe Brigitte Hamann.

De door Elisabeth geschreven tekst op de cassette:

Diese Cassette ist erst in 60 Jahren vom Jahre 1890 an zu eröffnen.
Die innere Cassette dann uneröffnet an die darauf angegebene Adresse zu befördern.

De door Elisabeth geschreven brief in de cassette:

Liebe Zukunfts-Seele!
Dir übergebe ich diese Schriften.
Der Meister hat sie mir dictirt,
und auch er hat ihren Zweck bestimmt,
nämlich vom Jahre 1890 an in 60 Jahren sollen sie veröffentlicht werden
zum besten politisch Verurteilter
und deren hilfebedürftigen Angehörigen.
Denn in 60 Jahren so wenig wie heute
werden Glück und Friede,
das heisst Freiheit auf unserem kleinen Sterne heimisch sein.
Vieleicht auf einem Andern?
Heute vermag ich Dir diess nicht zu sagen,
vieleicht wenn Du diese Zeilen liest

Mit herzlichem Gruss,
denn ich fühle Du bist mir gut,
Titania

geschrieben im Hochsommer des Jahres 1890
und zwar im eilig dahinsausenden Extrazug

Voor het volledige verhaal over de cassette en de gedichten van Elisabeth, zie: Das Poetische Tagebuch – Kaiserin Elisabeth

 

Pagina (facsimile) uit het Poetische Tagebuch van keizerin Elisabeth.

Täglich

In Mondenschein, in Sonnenhitz

Bis zu der höchsten Felsenspitz

Steig’ täglich ich hinan.

Ob’s donnert auch und stürmt und blitzt,

Ob droben grauer Nebel sitzt,

Was liegt mir wohl daran!

Die Leute fragen hint‘ und vorn‘

Und munkeln gar von einem Sporn,*

Der sich jetzt deutlich zeigt.

Ja, das vertragt Ihr alle nicht,

Und wär’t Ihr selbst ein Kirchenlicht,

Dass man Euch übersteigt!

* = Verrücktheit

 (Ischl, zomer 1885)

 

Widmung

O hätt’ ich so viel Lieder,

Als Wellen, du mein Meer,

Ich schrieb sie alle nieder,

Und brächte sie dir her.

Mein ganzes Fühlen, Denken,

Ja, all‘ mein inn’res Sein

In dich möcht‘ ich’s versenken,

Du, mein krystall’ner Schrein.

Du meine Augenweide,

Du meines Hierseins Glück,

Früh meine erste Freude

Und nachts mein letzter Blick!

(Amsterdam, februari/maart 1885)

 

Ein Möve bin ich von keinem Land,

Meine Heimat nenne ich keinen Strand,

Mich bindet nicht Ort und nicht Stelle;

Ich fliege von Welle zu Welle

(Amsterdam, maart 1885)